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Newsletter Juni 2017

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Kolleginnen und Kollegen,

endlich – Urlaubszeit – Reisezeit. Die Schulferien kommen in Reichweite! Und damit hoffentlich für Sie eine Zeit des Loslassens und der Erholung. Wohin werden Sie verreisen? Steht alles schon fest? Oder gehören Sie zur "Camperfraktion", die auch kurzfristig noch variabel ist?
Die einen unternehmen Busreisen, die anderen Städtereisen, wieder andere begeben sich mit wenig Gepäck an einen sonnigen Strand im Süden. Wie dem auch sei – das Unterwegssein an sich hat offenbar etwas.
 
Die Hauptakteure der biblischen Erzählungen sind übrigens durchweg Reisende: Abraham macht sich auf zu einem Ziel, das er noch gar nicht kennt – und er bleibt zeitlebens ein Reisender. Seine Kinder teilen diese Existenzform.
Das Volk Israel bricht aus Ägypten auf und reist durch die Wüsten der arabischen Halbinsel bis zum verheißenen Land. Die Zerstörung Jerusalems in späterer Zeit führt eine große Zahl der Vertriebenen nach Babylonien von wo ein Teil der Überlebenden 50 Jahre später nach Israel zurückkehrt. Das Neue Testament beginnt mit der Reiserzählung von drei Sterndeutern und der Flucht von Maria und Josef nach Ägypten. Jesus ist mit seinen Jüngern ein Reisender ebenso wie der Apostel Paulus.

Unterwegssein – für mich ein Bild für unsere menschliche Existenz überhaupt: Aufbruch, Neuanfang, Zurücklassen, Neues erfahren, so geht das ein Leben lang. Alles, was unterwegs den Eindruck von Dauer macht, hat doch nur begrenzten Bestand. Ich baue ein Haus und weiß schon, es kommt der Zeitpunkt, zu dem ich es wieder verlassen muss – weil ich beruflich neu anfange, weil das Haus zu groß geworden ist…

Nun sind die biblischen Erzählungen nicht einfach Reiseberichte touristisch interessierter Menschen – nein, es geht den Erzählungen der Bibel darum auf das hinzuweisen, was bei all den Reisen Bestand und Halt gibt, was sich nicht verändert: nämlich Gottes Zusage bei den Reisen des Lebens, bei all dem, was sich verändert der nicht veränderbare Pol und Halt des Lebens zu sein. Gerade wenn mir alles andere aus der Hand gleitet spüre ich, wodurch mein Leben Halt und Orientierung bekommt: Nicht durch das, was ich aufgebaut habe, sondern im festen Vertrauen auf den, der mein Leben begleitet – eine mögliche Urlaubs-Erfahrung auf der Durchreise!
 
Vor 200 Jahren besuchte einmal ein Reisender den berühmten polnischen Rabbi Hafez Chaim. Erstaunt sah er, dass der Rabbi nur in einem einfachen Zimmer wohnte: Ein Tisch, eine Bank, und ein paar Bücher.
„Rabbi, wo sind denn ihre Möbel?“ „Wo sind die ihren?“ fragte der Rabbi zurück – „Meine Möbel?“ Antwortet der Besucher verwirrt: Aber ich bin doch nur zu Besuch hier - ich bin auf der Durchreise.“ „Genau wie ich“, bemerkte der Rabbi.
 
Herzliche Grüße und erholsame Ferien wünscht Ihnen
Rainer Timmer

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Inhaltsverzeichnis

Der Neue Katalog 02-2017 ist da

Mit viel Freude präsentiert Ihnen das Pädagogische Institut seinen neuen Katalog.

Er hat ein völlig neues Design, ist informativer und lesefreundlicher.

Natürlich sind auch alle Veranstaltungen für das Schulhalbjahr vom August 2017 bis zum Februar 2018 darin aufgeführt. Wir freuen uns, wenn Ihnen unser Angebot zusagt und sehen Ihren Anmeldungen erwartungsfroh entgegen.

Zum Katalog gelangen Sie, wenn Sie auf "mehr" klicken.

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Lehrertag 2017 in Dortmund

Die Vorbereitungen auf den

4. Tag für Lehrerinnen und Lehrer

Bildung braucht Religion – Religion braucht Bildung.

Freitag, 29. September 2017
Dortmund (in der Innenstadt)

laufen auf Hochtouren. Bereits jetzt können Sie alle Veranstaltungen wahrnehmen und sich anmelden.
Wir möchten Sie bitten davon auch Gebrauch zu machen, damit wir zielgenau planen können.

Unter "mehr" kommen Sie direkt zum Lehrertag.

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Geistliche Impulse für die Ferien

Die Dozentinnen und Dozenten des Pädagogischen Instituts wünschen Ihnen eine segensreiche Ferienzeit.

Als geistliche Begleitung und Unterstützung haben wir Ihnen einige Urlaubsgebete und einen Segen zusammengestellt.

Unter "mehr" werden Sie direkt dort hingeleitet.

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Ferienakademie 2017

 

Noch wenige freie Plätze für Kurzentschlossene:

„Die bunte Gnade Gottes“ - Das Leben als bunte Vielfalt begreifen und gestalten

Das Schuljahr geht zu Ende, die Kraftreserven sind ziemlich ausgeschöpft. Um die Ereignisse und Gedanken abschließen zu können und um Kraftreserven aufzufüllen, bieten wir Ihnen unsere bewährte Ferienakademie an.

Mo, 17.07.17 bis Fr, 21.07.17

Leitung: Angelika Ludwig, Ralf Fischer
Zielgruppe: Lehrkräfte aller Schulformen
Haus Villigst
184,00 Euro inkl. Übernachtung und Verpflegung
Veranstaltung Nr. 1761230

Weitere Informationen finden Sie unter "mehr".

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Neues aus dem Medienzentrum

„Storm und der verbotene Brief“

Ein fulminanter Abenteuerfilm vor dem Hintergrund der Reformationszeit.

Wenn Sie auf "mehr" klicken, erhalten Sie viele Informationen über den Film und Hinweise auf diverse Materialien, um den Film im Unterricht einsetzen zu können.

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Religion trifft Beruf

Das Bonner Institut für berufsorientiert Religionspädagogik hat eine E-Learning-Plattform in Zusammenarbeit mit dem PTI Drübeck erstellt. Im Zentrum stehen vier Unterrichtsfilme à 45 Minuten, die realitätsnah die religionspädagogische Praxis des BRU zeigen.

Grundlage sind Unterrichtsentwürfe erfahrener Religionspädagogen/innen aus dem Bereich der Berufsbildung.

In den Filmen werden Kriterien guten Unterrichts und Berufsbezüge einzelnen Unterrichtsphasen und spezifischen Abschnitten der Interviews zugeordnet. Die Plattform eignet sich für alle Formen der Fort- und Weiterbildung zum BRU.

Weitere Infos finden sich auf der Homepage des Projektes (www.bibor.uni-bonn.de) oder unter (www.religion-trifft-beruf.de)

Die E-Learning-Module können ab sofort über die bibor Geschäfststelle bezogen werden.

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© 2017 Pädagogisches Institut der EKvW
Redaktion: Dirk Purz

Pädagogisches Institut der EKvW
Haus Villigst
Iserlohner Straße 25
58239 Schwerte
Tel.: 02304 / 755 - 267
E-Mail: dirk.purz(at)pi-villigst.de
 
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