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Newsletter September 2017

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Kolleginnen und Kollegen,

in der Hoffnung, dass Ihnen der Schulalltag nach den Ferien halbwegs freundlich begegnet ist, grüße ich Sie herzlich aus unserem Institut.
Anbei finden Sie unsere neuesten Informationen aus unserem Institut und zu unserem Programm.
Auf ein Wiedersehen auf dem Tag für Lehrerinnen und Lehrer freuen wir uns sehr.

Herzliche Grüße im Namen des Kollegiums,
 
Ihr
Rainer Timmer

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Inhaltsverzeichnis

Tag für Lehrerinnen und Lehrer

29. September 2017

Dortmund

Nun sind es nur noch zwei Wochen bis zum "Tag für Lehrerinnen und Lehrer" in Dortmund.
Wir haben ein sehr abwechslungsreiches Angebot für Sie bereitgestellt. Alle Informationen über die Veranstaltungen, Angebote und Workshops finden Sie HIER.

Wenn Sie planen, Workshops im Forum 3: Digitales Lernen zu besuchen, möchten wir Sie bitten ein internetfähiges Pad, Smatphone oder einen Laptop mitzubringen. Wo es möglich ist, stellen wir auch WLAN-Verbindungen zur Verfügung.

Damit wir gut planen und organisieren können möchten wir Sie bitten, sich anzumelden. Zu Anmeldung kommen Sie, wenn Sie "mehr" anklicken.

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Ursula August - eine neue Kollegin im PI stellt sich vor

Seit dem 1. August 2017 arbeite ich im Arbeitsgebiet Interreligiöser Dialog und Friedensbildung am Pädagogogischen Institut in Villigst. Ich bin ausgebildete Religions-und Gemeindepädagogin und Pfarrerin, habe  einige Semester Islamwissenschaften studiert. Ich bin verheiratet und lebe in Marl.

Meine biblische Grundlage – nicht nur für die vor mir liegende neue Arbeit – ist: „Seid allezeit bereit zur Verantwortung vor jedermann, der von euch Rechenschaft fordert über die Hoffnung, die in euch ist.“ (1. Petrus 3, 15). Kirchlich-biografisch-wurde ich u. a. geprägt durch den Konziliaren Prozess für „Frieden – Gerechtigkeit und Bewahrung der Schöpfung“.

Zuletzt war ich 6 ½ Jahre in einer Auslandsgemeinde, in der Evangelischen Gemeinde deutscher Sprache in der Türkei tätig. Dabei habe ich erfahren, wie der Dialog einer kleinen christlichen Minderheit mit der mehrheitlich islamisch geprägten Bevölkerung aussehen kann.
Zuvor war ich 12 Jahre lang Gemeindepfarrerin in Marl, davor Landespfarrerin für kirchliche Frauenarbeit in Dresden. Begonnen habe ich meinen pfarramtlichen Dienst als Studienleiterin an der Evangelischen Akademie in Iserlohn.

Das Thema des interreligiösen Dialoges hat mich seither begleitet, sei es im Akademie-Schwerpunkt „Frauen und Theologie im Judentum, Christentum und Islam“, als Islambeauftragte eines Kirchenkreises, bei der Mitgestaltung des trialogischen Abrahamsfestes in Marl - mit vielen Dialogpartner aus Kirchengemeinden, Synagogen, Moscheen und Schulen - oder in Dialogforen des Deutschen Evangelischen Kirchentages.  
Interreligiöser Dialog bedeutet für mich gegenseitige Vermittlung von Wissen von- und übereinander, lebendige Begegnung und die Lebenspraxis gestaltendes Lernen, verbunden mit gemeinsam verantworteter Friedens- und Versöhnungsarbeit.
Seit meiner Ausbildung zur Religionspädagogin, und später als Pfarrerin, habe ich kontinuierlich als kirchliche Lehrkraft im Religionsunterricht zunächst in der Berufsschule, dann in der Sekundar-Stufe I und II unterrichtet. Die Lehrpläne an den öffentlichen Schulen unterstreichen die Notwendigkeit der Friedensarbeit in einer globalen Welt und einer pluralistischen Gesellschaft. Erinnerungsarbeit- und Friedenserziehung sind deshalb auch immer Unterrichtsthemen gewesen, dazu gehörte auch die Auseinandersetzung mit den Stellungnahmen der Kirchen zum „gerechten Frieden“.

Im Pädagogischen Institut möchte ich die Angebote für Friedensbildung unterstützen und gestalten. Dazu gehören für mich:

  • die Weiterführung der Ausbildung von Referent*innen für Friedensbildung an Schulen und in Jugendeinrichtungen mit weiteren kirchlichen Kooperationspartnern und Friedensnetzwerken,
  • Informationsveranstaltungen und Workshops / Lehrerfortbildung im Bereich der Friedensethik und Friedensbildung,
  • Bereitstellung von Materialien, Unterrichtsentwürfen, Planspielen für Schulen und andere religionspädagogische Handlungsfelder,
  • die Vernetzung friedenspädagogischer Arbeit und Bildung im Bereich von Schule und Gesellschaft,
  • im Bereich des interreligiösen Lernens liegt der Schwerpunkt in der Lehrer*innen-Fortbildung,
  • Seit vielen Jahren gibt es Good-Practice-Beispiele des interreligiösen Lernens in Schulen und vielfältige Unterrichtsmaterialien. Wie geht es weiter in den Begegnungen zwischen Christlichen Religionslehrer*innen und den Lehrer*innen für den auch in NRW eingeführten islamischen Religionsunterricht – welche Modelle interreligiöser Kooperation gibt es bereits und welche sind in Zukunft in der Schule denkbar? Dazu möchte ich mit bereits bestehenden oder neuen Dialog-Teams arbeiten. In den Blick kommt auch die Zusammenarbeit von zivilgesellschaftlichen / kirchlichen Dialoggruppen und Schulen. Interreligiöse Projekte an Schulen können begleitet werden.
  • Zum Arbeitsbereich gehören interreligiöse Fortbildungen zu Themen wie: Heilige Schriften in den Religionen, Religionsstifter, Alltagspraxis in den Religionen, Genderfragen und Religion, Ethik und Weltverantwortung… 
  • Exkursionen führen zu Kirchen, Synagogen, Moscheen und Tempeln.
  • Unterrichtsmaterial wird bereitgestellt, neue Entwürfe entwickelt.

Ich freue mich auf die Zusammenarbeit und ich hoffe, wir werden uns an verschiedenen Stellen begegnen.

Ursula August

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Veranstaltungen September - November

Auch für dieses Schuljahr stellen wir ein umfangreiches Angebot an Veranstaltungen für Sie bereit. Einen Überblick über die nächsten beiden Monate erhalten Sie HIER.

Unsere Angebote aus dem Bereich "Supervision" finden Sie hier
• Pädagogische Tage und Fortbildungen
• Supervisionsangebote

Wenn Sie unseren Katalog digital durchschauen möchten, dann klicken Sie bitte HIER.

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© 2017 Pädagogisches Institut der EKvW
Redaktion: Dirk Purz

Pädagogisches Institut der EKvW
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58239 Schwerte
Tel.: 02304 / 755 - 267
E-Mail: dirk.purz(at)pi-villigst.de
 
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